Saranda

Balkan Gypsy Songs

Die Gruppe Saranda  inter­pretiert tra­di­tionelle und aktuelle Lieder und Tänze der Roma und der Balka­n­völker. Mit Solo– und mehrstim­migem Gesang, Dar­buka, Bass, Gitarre, Akko­rdeon und Geige erzeugt sie eine weit­ge­fächerte Klangvielfalt. Teil­weise über 40 Jahre Musik-Praxis (Saranda heisst in Balka­n­ro­manes “40“) mis­cht sich hier mit jün­geren erfahre­nen Musik­ern aus ver­schiede­nen Grup­pen in der Liebe zur osteu­ropäis­chen Musik und ist immer auf der Suche nach dem, was die Men­schen verbindet.

Seit 2014  sind sie in neuer For­ma­tion unter­wegs – mit Roma Songs aus Ser­bien, Rumänien, Maze­donien, Griechen­land und der Türkei. Ob als Konz­ert oder zum Tanz, Saranda bringt garantiert osteu­ropäis­ches Feuer und Lei­den­schaft auf jede Ver­anstal­tung, egal ob Hochzeit, Geburt­stag oder Beerdi­gung oder die großen Welt­musik­büh­nen der Welt!

Gerne unger­ade 7, 9, 11/8, meist in Romanes.  Te aven baht

Beset­zung:

Fanja Zycha: Gesang

Frieder Bre­itkreutz: Geige, Gesang

Sara Wang: Akko­rdeon, Gesang

Andrea Moz­zato: Gitarre, Oud

Reiner Rowald: Kontrabass

Attila Wie­gand: Percussion

Vio­lin­ist Frieder spielt und singt seit 45 Jahren im Ensem­ble Kas­bek, Jüdis­che Hochzeitsmusik und jid­dis­che Lieder, Zigeuner­musik und Tan­gos aus dem alten Rus­s­land  mit einem guten Schuss Balka­n­rhyth­men. Sän­gerin Fanja singt Roma­lieder seit den 60er Jahren. Sie war 16 Jahre Mit­glied im Ensem­ble Kas­bek, später drei Jahre im Chor Apsora (Ida Kelarova), Gitar­rist Andrea  entwick­elte schon in Venedig durch den Kon­takt zur dor­ti­gen griechis­chen Gemeinde die Lei­den­schaft für die Musik­tra­di­tio­nen des östlichen Mit­telmeers. Im Jahre 2001 grün­dete er das Quar­tett “Galere di Fian­dra e di Siria”. Er ist seit 2005  in Berlin als (Mit)Initiator ver­schiedener Musikpro­jekte tätig, spielt mit dem Oud Vir­tousen Farhan Sab­bagh (Syrien), in dessen Orch­ester “Wüsten­wind” und mit Mohamed Askari (Ägypten) im “Alwan Ensem­ble”. Im Jahr 2009 grün­dete er gemein­sam mit dem Geigen­bauer Josef Huber die Folk­band “Sen­le­men”. Bassist Reiner beschäftigte sich mit Skif­fle und Dix­ieland in den 50er Jahren, war tätig als Singer/Songwriter, “Protest­sänger”, Chan­son­nier in den 60er Jahren, Musik­lehrer in den 70er Jahren, spielte Klezmer in diversen Grup­pen seit den 90er Jahren und ist seit 2002 Mit­glied der Wed­ding Klezmer Band. Akko­rdeon­istin Sara spielt seit 18 Jahren Akko­rdeon und Tenorhorn in der Bak­shish Brass Band (ehe­mals Grin­steins Mis­ch­poche) und ausser­dem spielt und singt sie in einem Duo­pro­jekt Welt­musik und Pop. Per­cus­sion­ist Attila spielt seit 13 Jahren Tapan und Dar­buka in der Bak­shish Brass Band, ausser­dem in dem Per­cus­sion­quar­tett Naqarra . Er beschäftigt sich inten­siv mit der ori­en­tal­is­chen Schil­frohrflöte Ney, die er in dem Sufiensem­ble Salsabil spielt.